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Seit uber 135 Jahren steht der Groß- und Einzelhandel mit Holz- und Baustoffen im Mittelpunkt des Geschäftes in Bargteheide bei Hamburg.
Um das Jahr 1872 gründete Detlef Heinrich Gaycken auf einem Gelände in der heutigen Rathausstraße in Bargteheide eine Holz- und Baumaterialien-Großhandlung in Verbindung mit einem kleinen Baugeschäft. Anfang des 20. Jahrhunderts siedelte das Unternehmen auf das heutige Firmengelände im Hammoorer Weg um. Nach der Erschließung des Firmengeländes wurde der Betrieb des Baugeschäftes eingestellt, um sich im Wesentlichen mit dem Einzel- und Großhandel von Baumaterialien zu befassen. Um das Jahr 1920 wurde zusätzlich ein Dampfsägewerk mit einer Lokomobile (Baujahr 1906) errichtet, welches einen direkten Holzeinschnitt auf dem Gelände ermöglichte. Danach zeigte sich mehr und mehr, dass notwendige Ersatzinvestitionen im Sägewerk nicht mehr rentabel sein wurden. Folglich wurde die Sägerei mit dem dazugehörigen Rundholzhandel Mitte der 1960er Jahre komplett eingestellt.
Das Hauptgeschäft bestand bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem Großhandel mit Schnittholz, welches bis dato insbesondere aus den deutschen Provinzen, wie Mecklenburg, Sachsen, Schlesien und Niedersachsen bezogen wurde. Nach den Kriegsjahren und der kurz darauf folgenden Währungsreform wurde der Import aus Skandinavien forciert. Den größten Anteil nahm zu diesen Anfangszeiten das Schalholz ein, welches in der Aufbauphase nach dem Krieg in großen Mengen benötigt wurde. Bis heute wurde der Schnitt holzimport auf die baltischen Staaten, Polen und Tschechien ausgeweitet. Das Produktsortiment wurde zunehmend vergrößert und u.a. um Platten, Listenkanthölzer und Rauhspund erweitert.
Die Holzbearbeitung wurde 1955 um eine Kreissäge und um eine Hobelmaschine ergänzt. Anfang der achtziger Jahre wurde ein Tauchimprägnierbecken aufgestellt, welches zwischenzeitlich um ein zweites erweitert wurde. Anfang der neunziger Jahre wurde die Hobelanlage erneuert und um eine weitere Maschine ergänzt. Gleichzeitig wurden eine Trennbandsäge und etwas später auch eine kleine Kappanlage aufgestellt.
Der schon zu Gründerzeiten betriebene lokale Einzelhandel wurde Mitte der neunziger Jahre in Form eines kleinen Holzfachmarktes weiter ausgebaut, der wieder Baustoffe rund um den Innenausbau umfasst. Zwischenzeitlich wurde der Holzfachmarkt um einen kleinen Anbau in Holzrahmenbauweise erweitert.
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